RdK Reloaded: ArsVitha erinnert an die Anfänge der Kulturautonomie

40 Jahre nach der ersten Einsetzung des RdK organisiert ArsVitha eine Reihe von Veranstaltungen. Studiogast in BRF Aktuell: Andreas Fickers. Der Historiker hat Ton- und Filmdokumente zusammengestellt, die am Donnerstag im Kino Corso vorgeführt werden.

Der Historiker Andreas Fickers

Der Historiker Andreas Fickers

Am 23. Oktober 1973 hat in Eupen erstmals der Rat der deutschen Kulturgemeinschaft (RdK) getagt. Das Jubiläum ist festlich begangen worden, unter anderem mit dem Besuch des Königspaar im neuen Parlamentsgebäude. Um das Feld des Erinnerns nicht nur der Politik zu überlassen, hat die Kulturvereinigung „ArsVitha“ eine Veranstaltungsreihe lanciert.

Unter dem Motto „RdK reloaded“ stehen bis Anfang April Vorträge, Theateraufführungen, ein Liederabend und eine Ausstellung auf dem Programm. Am Donnerstagabend um 20 Uhr werden im St. Vither Kino „Corso“ Ton- und Filmdokumente zur Geschichte der Autonomiedebatte vorgeführt – und anschließend besprochen. Zusammengestellt hat sie der Historiker Andreas Fickers.

„Ziel ist eigentlich, dieses Jubiläum ’40 Jahre RdK‘ dazu zu nutzen, nochmal die Kultur und die Sprache in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken“, erklärt Fickers im BRF-Interview. „Sprache und Kultur waren der Ursprung der ganzen Autonomie-Debatte. Wir wollen das auf unterschiedlichsten kulturellen Feldern thematisieren.“

Weitere Informationen zum Diskussionabend und zu der Reihe „RdK Reloaded“ gibt es auf der Internetseite von ArsVitha.

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