20 Jahre Animationszentrum Ephata in Eupen

Im Schnitt besuchen wöchentlich 1.200 Menschen die Einrichtung an der Berg-Kapell-Straße in Eupen. Viele Gruppen und Vereinigungen haben dort im Laufe der Jahre eine Versammlungsmöglichkeit gefunden.

Archivbild: BRF

Eine kleine Erfolgsgeschichte feiert am Sonntag Jubiläum. Vor 20 Jahren eröffnete im Eupener Berg-Kapell-Viertel das Animationszentrum Ephata. Viele Gruppen und Vereinigungen haben dort im Laufe der Jahre eine Versammlungsmöglichkeit gefunden.

Das offene Haus wird rege genutzt. Im Schnitt besuchen wöchentlich 1.200 Menschen die Einrichtung. Wie Ephata-Animator Luc Assent erklärt, gehen im Animationszentrum alle Religionen und Kulturen friedlich ein und aus. „Am Wochenende sind hier viele Jugendgruppen, aber im Laufe der Zeit haben auch viele Menschen aus dem Berg-Viertel den Weg ins Haus gefunden. Im Eupener Bergviertel gibt es traditionell viele Migranten, viele Menschen aus anderen Ländern, die das Haus auch für ihre Feiern und Aktivitäten nutzen.“

Möglich gemacht wurde das Projekt von einer Eupener Familie. Die Eigentümer des Hauses,haben es der V.o.G. zur Verfügung gestellt.  ‚Effata‘ ist aramäisch und heißt ‚öffne dich‘. Der Name ist seit eh und je Programm.

Eines der Projekte ist die Hausaufgabenschule. Sie hilft den jugendlichen Besuchern bereits seit 17 Jahren. Die V.o.G. ist mittlerweile Teil des Sozialbereichs innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Im Haus Ephata ist man davon überzeugt, dass man auch in Zukunft gebraucht wird. „Ich denke die Zukunft wird spannend, so wie es auch die letzten zwanzig Jahre spannend waren“, meint Luc Assent, „es wird sich immer wieder etwas ändern. Wir möchten uns auf die Herausforderungen der jeweiligen Zeit einlassen. “


Bild: BRF

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