„Native speakers“ dürfen zwischen Gemeinschaften entsandt werden

Die letzten Hindernisse für Lehrer, in einer anderen Gemeinschaft in ihrer Muttersprache zu unterrichten, sind ausgeräumt. Auf Initiative von Patricia Creutz hat am Freitag Marie-Martine Schyns, die Gemeindeschule Herbesthal besucht.

Marie-Martine Schyns und Oliver Paasch (M.) besuchen die Gemeindeschule Herbesthalherbes

Marie-Martine Schyns und Oliver Paasch (M.) besuchen die Gemeindeschule Herbesthalherbes

Grünes Licht für „native speaker“: Die letzten juristischen Hindernisse für Lehrer, in einer anderen Gemeinschaft des Landes in ihrer Muttersprache zu unterrichten, sind ausgeräumt worden. Das erklärten die Unterrichtsministerin der Französischen Gemeinschaft, Marie-Martine Schyns (CDH), und ihr Eupener Amtskollege Oliver Paasch (ProDG) am Freitag bei einem Besuch des bilingualen Kindergartens in Herbsthal. Die drei Bildungsminister des Landes seien übereingekommen, dass Lehrer entsandt werden können, ohne Folgen für ihr Statut oder ihre Dienstjahre.

Die Einladung von Marie-Martine Schyns war auf Initiative der CSP und ihrer bildungspolitischen Sprecherin, Patricia Creutz, erfolgt. Unterrichtsministerin Schyns wiederum hatte dann ihren Amtskollegen Oliver Paasch eingeladen. Ziel dieses Besuches war es, der Unterrichtsministerin die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in den Schulen der DG zu vermitteln.

Bei dem Besuch in der Gemeindeschule Herbesthal informierte sich die Bildungsministerin über das dort seit vielen Jahren erfolgreich praktizierte bilinguale Sprachenbad. Kindergarten und Grundschule der Gemeindeschule Herbesthal verfügen über französisch- und deutschsprachige Abteilungen.

Mit der Schulschöffin der Gemeinde Lontzen, Sandra Houben, dem Bürgermeister Alfred Lecerf und dem 1. Schöffen Roger Franssen besprach die Ministerin konkrete ortsspezifische Probleme, die aufgrund der Grenzlage zwischen Französischer und Deutschsprachiger Gemeinschaft zwangsläufig anfallen.

belga/mitt/fs - Bild: CSP

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