Kurzmeldungen aus der Euregio und der Großregion

Das Strafgericht hat acht Mitglieder eines Drogenrings zu Haftstrafen verurteilt. Der ehemalige Spieler von Standard Lüttich, Roberto Bisconti, ist zu 200 Arbeitsstunden verurteilt worden. In Verviers könnte es bald eine König-Philippe-Straße geben.

Lüttich – Das Strafgericht hat acht Mitglieder eines Drogenrings zu zum Teil hohen Haftstrafen verurteilt. Die Haupttäter müssen für sechs, beziehungsweise fünf Jahre ins Gefängnis. Die Bande hat nach Einschätzung des Gerichts quasi ein Monopol auf die Einfuhr von Kokain in die Lütticher Region. Sie hätten vor allem Großdealer beliefert und den Stoff kiloweise gehandelt. Pro Woche hätten sie damit bis zu 85.000 Euro eingenommen. (belga)

Lüttich – Der ehemalige Spieler von Standard Lüttich, Roberto Bisconti, ist zu 200 Arbeitsstunden verurteilt worden. Er hatte seine Insolvenz vorgetäuscht, um seiner Ex-Frau keine Alimente zahlen zu müssen. Seine neue Freundin ist in diesem Zusammenhang zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Biscontis Ex-Frau fordert rund eine halbe Million Euro aus der Ehe. Außerdem habe er zwischen 2004 und 2006 Einkünfte nicht versteuert. Zu dieser Zeit hatte Bisconti bei einem französischen Club gespielt. (belga)

Verviers – Die Stadt Verviers und die Gewerkschaften haben sich auf Sparmaßnahmen beim städtischen Personal verständigt. Nach stundenlanger Verhandlung haben sie am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Verviers wird demnach keine Beschäftigten entlassen. Dennoch werden Stellen abgebaut, indem natürliche Abgänge nicht mehr ersetzt werden. Außerdem verzichtet das Personal auf einen Teil des Lohnes. Zwischen 2014 und 2018 entfällt die Jahresendprämie. Im Gegenzug steigen die Löhne um ein Prozent. (belga/lameuse)

Verviers – In Verviers könnte es bald eine König-Philippe-Straße geben. Die Idee dazu kam bei der letzten Stadtratssitzung auf. Bürgermeister Marc Elsen begrüßte den Vorschlag, erklärte aber, dass die Prozedur langwierig ist. Zunächst brauche man eine neue Straße, die dem König angemessen ist. Man könne den Namen des Königs nicht für einen kleinen Weg benutzen. Dass eine bestehende Straße umgetauft wird, stehe derzeit nicht zur Diskussion. In jedem Fall brauche es die Zustimmung des königlichen Palastes, um eine Straße nach dem Staatsoberhaupt zu benennen. (lameuse)

Herstal – Am Donnerstagmorgen ist ein Auto in Herstal in den Albertkanal gefahren. Taucher der Feuerwehr sind zu dem Wrack hinabgestiegen. Die Sicht unter Wasser sei jedoch sehr schlecht gewesen. Erst als das Auto wieder an Land gezogen worden war, konnten die Rettungskräfte feststellen, dass sich niemand in dem Wrack befunden hat. Dem Kennzeichen zufolge gehört der gesunkene Cadillac einem Einwohner von Waremme. Der Albertkanal war für die Dauer der Bergung für den Schiffsverkehr gesperrt. (belga)

Charleroi/Düren – Eineinhalb Jahre nach einem spektakulären Millionencoup in Düren haben die Ermittler einen Durchbruch erzielt. In Charleroi sei ein 39-jähriger Verdächtiger mit europäischem Haftbefehl festgenommen worden, teilte die Aachener Staatsanwaltschaft mit. Am 1. März 2012 hatten bewaffnete Gangster in Düren ein Gelddepot überfallen und waren mit Beute im Wert von zwei Millionen Euro verschwunden.Ein Mitarbeiter wurde bei der Explosion schwer verletzt. Zudem hätten die Täter auf flüchtende Mitarbeiter geschossen. (dpa)

Spa-Francorchamps – Das nächste Formel-Eins-Rennen in Spa-Francorchamps soll am 24. August kommenden Jahres stattfinden. Das geht aus dem Rennkalender für 2014 hervor, den die elf Formel-Eins-Rennteams erhalten haben. Ein britisches Autosportmagazin konnte die Daten einsehen. Vorgesehen sind demnach auch Rennen in Mexiko, Russland und Österreich. (lameuse)

Aachen – Die Stadt Aachen erwägt offenbar, das Tivoli-Stadion zu verkaufen. Das schreiben die Aachener Nachrichten. Die Stadt verhandele bereits mit Interessenten. Auf der Alemannia-Jahreshauptversammlung am Montag sei bereits der Rechtehändler Michael Kölmel genannt worden. Er betreibt auch das Leipziger Zentralstadion. Dem Zeitungsbericht nach würde Aachen das knapp 60 Millionen Euro teure Stadion zu einem symbolischen Preis verkaufen. Dann müssten die Stadt und die Aachen Münchener als Hauptkreditgeber jeweils rund 18,5 Millionen Euro abschreiben. Der Stadt blieben jedoch jährlich zwei Millionen Euro erspart, die für Erhalt und Betrieb des Stadions benötigt werden. (an)

okr/rkr

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