Hausaufgaben: Eltern wünschen sich bessere Absprache

Eine Zufriedenheitsstudie zur Praxis der Hausaufgaben in der DG hat ergeben: Viele Eltern wünschen sich eine bessere Absprache der Lehrer bei der Vergabe von Hausaufgaben.

Schulklasse mit Lehrerin

Nicht wenige Schüler hassen sie, für viele sind sie eine Qual. Und das seit Generationen. Deshalb wird auch immer mal wieder gerne über Sinn und Zweck von Hausaufgaben diskutiert. Warum nicht gleich ganz abschaffen? Auch solche Forderungen stehen im Raum.

Aus diesem Anlass wurde die Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft beauftragt, eine repräsentative Umfrage unter Lehrern, Schülern und Eltern über die derzeitige Hausaufgabenpraxis durchzuführen. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wichtigste Erkenntnis: Viele Eltern wünschen sich eine bessere Absprache der Lehrer bei der Vergabe von Hausaufgaben. Fast die Hälfte aller befragten Eltern von Sekundarschülern halten die Hausaufgabenmenge an manchen Tagen für zu hoch. Sie wünschen ihren Kindern mehr Zeit für Entspannung und Erholung. Die Umfrage hat ergeben, dass Sekundarschüler täglich zwischen 30 Minuten und zwei Stunden an den Hausaufgaben arbeiten.

Bei den Eltern von Primarschülern, die im Schnitt 15 bis 60 Minuten an den Hausaufgaben arbeiten, ist die Zustimmung zur Hausaufgabenpraxis überwiegend positiv.

Die meisten Aufgaben gibt es in den Fächern Mathematik, Französisch und Deutsch. Die Französischaufgaben halten die Schüler für die schwersten.


Bild: Bruno Arnold (belga)