Bodycams für Polizisten: SNPS plädiert für den Einsatz

Sollen Polizeieinsätze gefilmt werden oder nicht? Die Frage ist komplex. Die SNPS, die größte Polizeigewerkschaft des Landes, spricht sich für den Einsatz der Kameras aus, auch wenn nicht alle Gewerkschaften diese Ansicht teilen.

Verkehrssicherheitstag der Polizeizone Weser-Göhl

Künftig könnten kleine Kameras, sogenannte Bodycams, Einsätze von Polizisten filmen. Die Polizeigewerkschaft Sypol hatte kürzlich dafür plädiert, nachdem es bei einem Polizeieinsatz in Brüssel einen Toten gegeben hatte.

Die liberale Polizeigewerkschaft lehnte dies ab. Die SNPS, die größte Polizeigewerkschaft des Landes, spricht sich für den Einsatz der Kameras aus.

„Wir als Gewerkschaft sehen einen gewissen Bedarf, weil die Anzahl der Klagen gegen Polizisten sich in letzter Zeit gehäuft haben und es sehr schwierig wird zu entscheiden: Sind diese Klagen berechtigt, ja oder nein?“, erklärt SNPS-Mitglied André Schockweiler von der Polizeizone Weser-Göhl.

„Vorab gilt es, verschiedene administrative Hürden zu meistern. Die Datenschutzkommission muss ihre Meinung abgeben, dann muss der Gesetzgeber genau definieren, wie man diese Kamera benutzt.“

Archivbild: BRF

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