Heiner Flassbeck war Direktor bei der Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung Unctad in Genf.
Für Heiner Flassbeck entwickelt sich die Wettbewerbsfähigkeit der Länder im Euroraum auf problematische Weise auseinander. Die einen hätten über ihre Verhältnisse gelebt, andere, vor allem Deutschland, unter ihren Verhältnissen: zu sehr exportorientiert bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Binnennachfrage durch übertriebene Lohnzurückhaltung.
Dadurch seien gewaltige Ungleichgewichte im Außenhandel der einzelnen Euro-Länder entstanden. Für eine Währungsunion sei so etwas tödlich. Als einzigen Ausweg sieht er eine Anhebung der Löhne in Deutschland, sonst, so Flassbeck wörtlich, würden sich "deutsche Autos im Kreis drehen".
Die BRF-Redaktion wohnte dem Vortrag vom Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck am Montagabend im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft bei.
Auf den Webseiten flassbeck.de und lassbecks-economics.de kann man sich mit Flassbecks Gedanken auseinandersetzen.
Hier als Videobeiträge: der integrale Vortrag und der BRF-Fernsehbeitrag.
Bild: BRF Fernsehen
Sehr geehrter Herr Flassbeck
Sie reden mir aus dem Herzen und Gehirn.
Realistische Logik, basierend auf der Menschlichkeit,
Leben und Leben lassen. (Gläubiger u. Schuldner)
Sind der einzige Weg zur SOZIALEN Marktwirtschaft.
Das Peter Hartz System hat die Schere gebildet, und nun,
ist es das bedingungslose Grundeinkommen das die Schere wieder schliessen könnte.
Doch mit der Häme und Inkompetenz, und dies aus verwerflichen Moralischen wie Ideologischen Gründen der momentanen Regierung, sprich Freude zu haben Menschen zu REIZEN (von der Leyen)
und Schmerzen zuzufügen, wird der Weg einer vernünftigen Solidarität und Sozialität streng entgegengewirkt.
Die Folgen für die Marktwirtschaft, haben sie in diesem Beitrag bestens und verständlich dargestellt.
Ich danke ihnen für die offenen Worte.
Mit herzlichen Grüssen
T. Trommler
Sehr geehrter Herr Flassbeck,
danke für die Aufklärung und Warnung vor der Euro-Katastrophe. Niemand möchte mehr logisch denken, die Vorurteile und Propaganda der letzten 20-30 Jahre sitzen den Menschen so fest im Kopf, dass sie sich über Alternativen zur mißglückter Wirtschaftspolitik nicht mehr informieren wollen. Schade um die Zukunft unserer Kinder.
Mit freundlichen Grüßen
K. Kleist