Dies teilte die Polizei in Aachen und Eupen heute mit. Die mutmaßlichen Täter im Alter von 25, 34 und 38 Jahren sitzen bereits seit Dezember in Untersuchungshaft. Die Männer sollen seit 2004 in der Eifel nahe der Grenze gezielt teure Autos mit deutschen Kennzeichen angehalten haben, in denen ältere Menschen saßen. Die Verdächtigen zeigten gefälschte Dienstausweise und erklärten, das Auto nach Alkohol, Zigaretten oder Falschgeld durchsuchen zu müssen. Mehrere Opfer hatten zuvor größere Geldbeträge bei luxemburgischen Banken abgeholt und waren auf dem Heimweg. Die vermeintlichen Polizisten 'beschlagnahmten' die Scheine 'zur Überprüfung' und verschwanden. Der Polizei in Eupen sind bisher 13 Fälle bekannt. Vermutlich hätten viele Opfer aus Angst vor den deutschen Finanzbehörden von einer Anzeige abgesehen. Die Polizei bittet weitere Opfer und Zeugen, sich zu melden.
Falsche belgische Polizisten prellen Deutsche um halbe Million Euro
Falsche Polizisten haben in Belgien zahlreiche deutsche Senioren um insgesamt mehr als eine halbe Million Euro geprellt.