Weiterer Protest gegen geplante Auslagerung von „Coffe Shops“ von Maastricht an belgische Grenze

Die Gemeinden Juprelle, Oupeye, Lanaken und Voeren haben sich erneut gegen die geplante Auslagerung von niederländischen Drogenbeschaffungsstellen in das Grenzgebiet zu Belgien gewandt.

Dem Protest hat sich auch Lüttichs Bürgermeister Demeyer angeschlossen. Die Kommunen befürchten, dass der belgisch-niederländische Grenzraum verstärkt zum Durchgangsgebiet für Rauchgifthändler werden könne. Die Stadt Maastricht hält an ihrem Vorhaben fest, 18 sogenannte ‚Coffee-Shops‘ von der Innenstadt an die niederländisch-belgische Grenze bei Eijsden zu verlegen. Durch die Umsiedlung soll die Drogen-Szene aus der Stadtmitte entfernt werden.