Proteste von Atomkraftgegnern in Tihange

Knapp 2000 Atomkraftgegner aus der ganzen Euregio und darüber hinaus haben am Samstag friedlich gegen das Atomkraftwerk Tihange bei Lüttich demonstriert. Sie drängen auf eine schnelle Abschaltung der drei Meiler in Tihange.

Das Kernkraftwerk in Tihange

Kernkraftwerk in Tihange

Das Atomkraftwerk ging 1975 in Betrieb. Bei einer Katastrophe wie im japanischen Fukushima – so die Befürchtungen der Gegner – müssten mehrere Millionen Menschen umgesiedelt werden.

Laut Gesetz sollen die drei Meiler in Tihange bis 2025 abgeschaltet werden. Der Älteste der drei Meiler soll 2015 vom Netz. Der AKW-Betreiber Electrabel möchte eine Laufzeitverlängerung von zehn Jahren.

Unter den Demonstranten befanden sich auffallend viele Deutsche, darunter auch der Dürener Grünen-Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. Sie befürchten, dass im Falle eines Unfalls in Tihange radioaktive Strahlung nach Deutschland zieht.


mz/okr

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