„Stop Tihange“: Aufruf zur Großdemo am 17. September

Gleichzeitig und gemeinsam rufen am 17. September Bürgerinitiativen und atomkritische Parteien aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden zu länderübergreifenden Aktionen gegen Atomkraftwerke auf. In der Euregio geht der Protest gegen den Meiler von Tihange bei Lüttich. Auch auf deutscher Seite formiert sich seit Jahren Widerstand gegen das belgische Atomkraftwerk.

Das Kernkraftwerk in Tihange

Das Kernkraftwerk in Tihange

„Stop Tihange“ heißt es auf Flugblättern und Plakaten, die auch in der DG aushängen. Es geht um eines der ältesten AKW in Europa.

Seit 1974 ist der Meiler am Netz. Das Kraftwerk steht an einer tektonischen Bruchkante, der Seismologen ein besonders hohes Erdbebenrisiko bescheinigen.

Aus Deutschland werden am 17. September mindestens vier Busse nach Tihange fahren um auf die Straße zu gehen. In Belgien und den Niederlanden rechnen die Veranstalter auch mit reger Beteiligung.

Erstmals seit fast 30 Jahren rufen die Anti-Atom-Initiativen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland „gemeinsam“ zum Protest auf. Dabei sind die Forderungen an die belgische Regierung und an Electrabel klar.

Auch die ostbelgischen Grünen werden Fahrten zur Demonstration am 17. September organisieren. Informationen gibt es bei den Ecolo-Geschäftsstellen in Eupen und Sankt Vith.

Archivbild: Bruno Fahy (belga)

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