Die Interkommunale Enodia will die Gemeinden der Provinz Lüttich bei energetischen Sanierungen und wichtigen Bauvorhaben unterstützen. Dazu stellt sie insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung.
Das Geld stammt aus dem Verkauf des Telekomanbieters Voo. Dafür bekam Enodia insgesamt eine Milliarde Euro von Orange. Die 150 Millionen Euro, die jetzt verteilt werden, sind ein Teil des Geldes, was die Gemeinden aus dem Verkauf erhalten sollen. Insgesamt können die DG-Gemeinden rund 6,2 Millionen Euro abrufen. Das berichtet die Tageszeitung La Meuse.
Der Topf ist projektgebunden. Das Geld wird den Gemeinden also nicht direkt überwiesen. Es handelt sich um maximale Summen, die von einer Gemeinde beantragt werden können. Der Verteilschlüssel basiert auf zwei Kriterien: dem Anteil der jeweiligen Gemeinde an der Interkommunalen Enodia und der Einwohnerzahl der Gemeinde Anfang 2026. Die genauen Kriterien für die Vergabe, zum Beispiel welche Projekte genau bezuschusst werden können, müssen noch festgelegt werden.
Spitzenreiter in der DG ist Eupen mit gut 2,3 Millionen Euro. Danach folgen Kelmis, Raeren und St. Vith. Schlusslicht ist Burg Reuland.
Die Summen pro Gemeinde:
Eupen: 2.352.269,01
Kelmis: 843.997,22
Raeren: 677.134,27
St. Vith: 615.517,08
Lontzen: 506.877,72
Amel: 340.645,31
Bütgenbach: 337.504,61
Büllingen: 330.619,22
Burg-Reuland: 237.847,73
meuse/ake