Ende September hatten die beiden Kirchenfabriken ein Gutachten zur geplanten Fusion beantragt. Das Gemeindekollegium hat sich am 1. Oktober dafür ausgesprochen. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Beschluss des Gemeindekollegiums zur Kenntnis genommen.
Der nächste Schritt ist die Prüfung durch das Bistum. Dieses muss beurteilen, ob die Fusion grundsätzlich möglich ist und welche Bedingungen dafür gegebenenfalls erfüllt werden müssen. Anschließend ist noch die Zustimmung der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft erforderlich. Die zuständige Schöffin Karla Schommers rechnet damit, dass der Prozess mindestens ein halbes Jahr, möglicherweise sogar ein Jahr dauern wird.
Auch bei anderen Kirchenfabriken in der Gemeinde laufen Gespräche über mögliche Zusammenschlüsse. Bürgermeister Alain Stellmann sieht darin eine Möglichkeit, den Verwaltungsaufwand für die Gemeinde künftig zu verringern.

re