Einen Monat nach Beginn des freiwilligen Militärdienstes haben rund zehn Prozent der jungen Rekruten ihre Ausbildung bereits abgebrochen. Das berichtet der Sender RTBF.
Alleine in der Kaserne von Amay in der Provinz Lüttich sind von den 125 Kandidaten noch 112 übrig geblieben. Die Gründe für den Abbruch sind vielfältig: Einige junge Leute können sich einfach nicht mit dem militärischen Alltag anfreunden, andere geben nach Verletzungen auf.
Eine weitere Gruppe gab an, mit dem Militärdienst einfach einem Wunsch ihrer Eltern nachgeben zu haben. Das sei jedoch nicht auf Dauer durchzuziehen, berichtet Oberstleutnant Angélique Kuppens.
Die Rekruten, die weiter dabei bleiben, haben ebenfalls gute Gründe: Besonders positiv bewerten die 18- bis 25-Jährigen die Kameradschaft und den Zusammenhalt in der Gruppe. Bis 2027 will die belgische Armee den freiwilligen Militärdienst auf 750 junge Menschen ausweiten. Neue Bewerbungen können ab dem 6. November eingereicht werden.
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