Der Versicherungskonzern Generali will seinen Standort in Aachen bis Ende 2030 schließen und mit dem Standort in Köln zusammenlegen. Wie die Aachener Zeitung berichtet wurden die Beschäftigten am Freitag über die Pläne informiert.
Nach Schätzungen arbeiten derzeit rund 1.500 Menschen für Generali in Aachen. Bis Ende 2030 garantiert der Konzern nach eigenen Angaben die Arbeitsplätze und Standorte. Deutschlandweit sollen im Zuge des Umbaus bis zu 800 Stellen wegfallen.
Die Entscheidung bedeutet das Ende einer mehr als 200-jährigen Versicherungsgeschichte in Aachen. Aus der 1825 gegründeten Aachener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft ging später die Aachen-Münchener hervor. Der Konzern hatte rund 100 Millionen Euro in seinen Direktionskomplex in der Aachener Innenstadt investiert, der 2010 eingeweiht wurde.
Mit der Neuordnung will der Konzern unter anderem Gebäudekosten sparen und die Digitalisierung vorantreiben.
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