Die Kosten des Vennbrands haben das Haushaltsergebnis der Hilfeleistungszone der DG um rund 600.000 Euro verschlechtert. Der Zonenrat hat am Mittwoch in St. Vith die erste Haushaltsanpassung für 2026 verabschiedet, berichtet das Grenz-Echo.
Das Defizit soll aus den Rücklagen gedeckt werden. Die Ausgaben für den Großeinsatz im Hohen Venn belaufen sich derzeit auf rund eine Million Euro.
Laut Zonenkommandant Francis Cloth ist die Kostenschätzung inzwischen etwas gesunken. Allerdings liegen noch nicht alle Rechnungen vor. Auch ist offen, ob ein Teil der Kosten durch europäische Hilfsgelder erstattet wird.
Die HLZ DG hat ihre Kostenaufstellung bereits eingereicht. Die neun angeschlossenen Gemeinden sollen im kommenden Jahr insgesamt rund 5,1 Millionen Euro zur Finanzierung der Hilfeleistungszone beitragen. Das sind etwa zehn Prozent mehr als 2026.
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