Die Ammonium-Konzentration im Wassers in der Eupener Talsperre geht weiter zurück. Seit Sonntag liegt sie nur noch knapp über dem Referenz-Bereich von 0,5 Milligramm pro Liter. Dies hat der Pressesprecher der SWDE, Benoît Moulin, bestätigt.
In der vergangenen Woche hatte die Wasseraufbereitungsanlage der Talsperre wegen stark erhöhter Ammonium-Werte die Chlor-Zugabe erhöhen müssen, um die Trinkwasser-Normen einzuhalten.
Ammonium entsteht unter anderem bei der Zersetzung von organischem Material und kann sich in Moorgebieten anreichern. Als Ursache für die erhöhten Werte gelten stärkere Regenfälle im Hohen Venn vor einer Woche. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
gaz