Die Rauchwolke des Brandes im Hohen Venn ist damals bis nach Polen und Österreich gezogen. Das zeigen Satellitenbilder des europäischen Dienstes Copernicus. Auch über Tschechien war sie zu sehen. Copernicus nennt Belgien deshalb in seinem Bericht neben Frankreich und Spanien. Dort hatten noch viel größere Brände gewütet.
Der Rauch enthält Feinstaub, der tief in Lunge und Blut gelangt. Das kann laut Experten Herzinfarkte auslösen. Zudem verschlimmert Feinstaub Lungenleiden. Experten zufolge ist Waldbrandrauch oft schmutziger als Rauch aus Industrie oder Heizungen. Rauch aus Kanada hatte im Sommer auch New York in dichten Smog gehüllt. Immer mehr Menschen sind dem Rauch ausgesetzt. Extreme Brände entstehen häufiger nahe dicht besiedelter Gebiete.
vrt/vk