Der Monat Oktober rückt jedes Jahr weltweit das Thema Brustkrebs in den Fokus ("Pink Oktober"). In Ostbelgien macht die VoG LichtBLICKE erstmals unter dem Namen "OKTOBER Licht" auf das Thema Krebs insgesamt aufmerksam. An vier Samstagen bietet sie Veranstaltungen für Patienten, ihre Angehörigen und alle Interessierten an.
Die Idee entstand im Alltag der Ehrenamtlichen, erklärt Birgit Schumacher von LichtBLICKE. Sie träfen viele Menschen, die von unterschiedlichen Krebserkrankungen betroffen seien. "Wir möchten ganz einfach breit auf das Thema Krebs aufmerksam machen und die Hemmschwelle, darüber zu sprechen, ganz niedrig halten. Wir wollen zeigen: Das gehört zu unserem Leben, auch wenn wir das nicht toll finden, aber es ist so."
Die ersten drei Veranstaltungen finden in den neuen Räumlichkeiten der VoG in der Eupener Kirchstraße statt, jeweils unter einem anderen Motto. Den Auftakt macht am Samstag, 3. Oktober, "Gemeinsam in Bewegung". Coaches zeigen unter anderem Yoga und Funktionsgymnastik. Besucher können mit ihnen sprechen und alles selbst ausprobieren.
Am 10. Oktober folgt "Gemeinsam erfahren und austauschen". Es gehe darum, über das Thema zu sprechen, so Birgit Schumacher: "Wir sind da, wir hören zu." Am 17. Oktober steht "Gemeinsam kreativ durchatmen" auf dem Programm. Es gibt Handarbeitsateliers zum Mitmachen oder Zuschauen. Zudem werden Bilder und Werke aus der Kunsttherapie ausgestellt, ebenso die Arbeiten der Teilnehmer aus dem Bastelatelier.
Zum Abschluss lädt LichtBLICKE am 24. Oktober unter dem Motto "Gemeinsam das Leben feiern" in die Friedenskirche ein. Verschiedene Chöre und Solokünstler treten auf, in den Pausen gibt es Kaffee und Kuchen. "Das ist unser fulminantes Finale", sagt Birgit Schumacher. "Wir feiern einfach das Leben mit allen Menschen, die zu uns kommen möchten."
Alle Angebote sind kostenlos, nicht nur während der Aktionsreihe, sondern das ganze Jahr über. Das gelte für Krebsbetroffene ebenso wie für ihre Begleiter. "Wir möchten das ganz gezielt so halten, damit das nicht an finanziellen Geschichten scheitern kann. Wir möchten öffentlich sein, partizipativ und dadurch hoffnungsstiftend." Das komplette Programm findet man auf der LichtBLICKE-Facebook-Seite.
Margit Hebertz