Eine Technologie aus Aachen fliegt am Donnerstag mit einer SpaceX-Rakete ins All. Das Unternehmen FibreCoat hat gemeinsam mit dem spanischen Materialunternehmen Lofith Composites einen leichten Verbundwerkstoff für die Raumfahrt entwickelt.
Der Werkstoff wird auf einem Kleinsatelliten, einem sogenannten CubeSat, mitgeführt und soll dort rund zwölf Monate unter realen Bedingungen getestet werden. Dabei geht es darum, wie sich das Material im Weltraum verhält. Nach Angaben der Unternehmen kann es im Vergleich zu Aluminium bis zu 25 Prozent Gewicht einsparen und den Schutz vor Weltraumstrahlung um bis zu 32 Prozent verbessern.
FibreCoat ist 2020 aus dem Institut füt Textiltechnik der RWTH Aachen hervorgegangen. Für das Unternehmen ist es der erste Test der Technologie im Weltraum.
aac/gaz