Am Freitagabend ist ein Ultraleichtflugzeug aus bislang ungeklärter Ursache in den Bütgenbacher See gestürzt. Die beiden Insassen konnten sich noch aus dem Flugzeug befreien. Ein Angler, der den Unfall beobachtet hat, brachte sie anschließend ans Ufer.
Die beiden Personen wurden zur Behandlung in die Krankenhäuser nach Malmedy und Lüttich gebracht. Eine Person konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen, die zweite sollte im Laufe des Samstagvormittags entlassen werden.
Das Wrack des Flugzeugs befindet sich weiterhin auf dem Grund des Sees. Das Flugzeug verfügt über ein Tankvolumen von rund 30 Litern Kerosin. Ob Treibstoff ausgetreten ist, ist derzeit noch unklar. Alle notwendigen Vorkehrungen seien durch den Zivilschutz und die Hilfeleistungszone getroffen worden, so der Bütgenbacher Bürgermeister Daniel Franzen. Das Wrack soll Anfang der kommenden Woche geborgen werden.
Nach Angaben von Franzen gibt es derzeit keine Hinweise auf einen größeren Umweltschaden. Auch für Badegäste gibt es aktuell keine Einschränkungen. Nach Absprache mit der Wassergesellschaft SWDE und dem Sportzentrum Worriken kann im Bütgenbacher See weiterhin gebadet werden.
mitt/dog