Die Jusos Ostbelgien kritisieren in einer Pressemitteilung die steigenden Kosten für Studium und Ausbildung und fordern eine verlässliche finanzielle Unterstützung für junge Menschen. Bildung dürfe nicht vom Geldbeutel der Familien abhängen.
Zwar begrüßen die Jungsozialisten, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft die Studienbeihilfen ausweitet und die Unterstützung erhöhen will, gleichzeitig kritisieren sie aber auch geplante Kürzungen bei dem Förderungsprogramm "Du und Ostbelgien": Für neue Anträge sinke dort die Förderung ab dem Schuljahr 2026/27 von 350 auf 200 Euro im Monat. Das bedeutet für die Betroffenen 150 Euro weniger pro Monat beziehungsweise 1.800 Euro im Jahr.
Gerade mit Blick auf die Gewinnung junger Menschen für Mangelberufe müsse die DG-Regierung eine verlässliche finanzielle Perspektive bieten, so die Jusos.
mitt/re