Wallonieweit haben am Montag seismische Untersuchungen begonnen. Grund ist die Kandidatur der Euregio Maas-Rhein für das geplante Einstein-Gravitationswellen-Teleskop. Die Untersuchungen finden auch statt in Bleyberg, Welkenraedt, Herve, Dalhem.
Sie sollen bestätigen, dass der Untergrund das Teleskop in 250 bis 300 Metern Tiefe tragen kann. Dafür vergraben Experten Hunderte Sensoren, sogenannte Geophone, 15 Zentimeter tief. Diese messen Erschütterungen etwa durch Industrie, Flüsse oder Bahnstrecken.
Zusätzlich fährt ein Traktor mit einem speziellen Gerät über kleine Landwege. Er erzeugt künstliche Erschütterungen für die Messung. Verkehrsbehinderungen erwarten die Verantwortlichen keine.
belga/vk