Die Seilbahn in Huy sorgt für politische Diskussionen über deren Betriebskosten. Im vergangenen Jahr beliefen sich diese auf 575.000 Euro, was bei der Opposition auf scharfe Kritik stößt.
Rodrigue Demeuse von der Partei Écolo führt die hohen Kosten auf den städtischen Betrieb der Anlage zurück. Seiner Ansicht nach belaste dies die Bürger direkt und führe zu Steuererhöhungen. Um die Rentabilität zu steigern, fordert die Opposition attraktivere touristische Angebote am Fort sowie an der Bergstation.
Bürgermeister Christophe Collignon relativiert die Summen und verweist auf jährliche Wartungskosten von 230.000 Euro, die ab 2028 entfallen. Zudem stiegen die Besucherzahlen zuletzt auf bis zu 36.000 Zugänge in Kombination mit dem Fort. Die Mehrheit betont daher die Bedeutung der Seilbahn als unverzichtbare Anbindung und Aushängeschild der Stadt.
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