Nach dem gewaltsamen Tod eines 45-Jährigen in der Münchener Innenstadt hat die Staatsanwaltschaft zwei Fans von Alemannia Aachen wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt.
Den beiden 21 und 23 Jahre alten Männern aus dem Rheinland wird vorgeworfen, ihr Opfer am 31. Januar nach einem Auswärtsspiel heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen attackiert zu haben. Der 45-Jährige erlag wenige Tage später im Krankenhaus einer Gehirnblutung.
Die Staatsanwaltschaft geht von einer stillschweigenden Tatverabredung der beiden Angehörigen einer Aachener Fan-Gruppierung aus. Die Verteidiger der Männer kritisierten die Ermittlungsergebnisse und wiesen den Mordvorwurf vor dem Prozessauftakt am Landgericht München zurück. Der Prozess vor dem Schwurgericht soll am 2. Februar beginnen, ein Urteil wird bis Ende März angestrebt.
az/mz