In Südlimburg haben seismische Untersuchungen für das geplante Einstein-Teleskop begonnen. Seit Anfang der Woche fahren Traktoren mit spezieller Ausrüstung durch das Gebiet und erzeugen Vibrationen im Boden, die von Messgeräten aufgezeichnet werden. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um festzustellen, ob der Untergrund in der Region für das Teleskop geeignet ist.
Ähnliche Messungen gibt es auch in Bleyberg, Dalhem, Herve und Welkenraedt. Insgesamt werden in über 30 Gemeinden Messgeräte aufgestellt. Das Einstein-Teleskop soll sogenannte Gravitationswellen messen und damit neue Erkenntnisse über das Universum ermöglichen.
Neben der Grenzregion zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden sind auch Sachsen und Sardinien im Rennen. Die Entscheidung über den Standort soll 2027 fallen.
L1/ake