Am Sonntag wurde der Grundstein für das neue Dorfhaus in Wallerode gelegt. Die VoG "Zesame für Walert" hatte die Bevölkerung zum Fest eingeladen. Seit 2016 der Dorfsaal schloss, gab es im Ort keinen Treffpunkt mehr, sagt Yannick Plumacher von der VoG. Zehn Jahre dauerten die Planungen.
An der Stelle, an der sich jetzt die Baugrube befindet, stand früher das alte Pfarrheim. Es war nicht barrierefrei und wurde auch den Anforderungen des Musikvereins nicht mehr gerecht.
Mit vereinten Kräften hat die Dorfgemeinschaft das alte Pfarrheim abgerissen. Nun entsteht hier ein Haus für die Dorfvereine, für private Feiern und als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Auch die Bibliothek soll dort einziehen.

Rund 1,5 Millionen Euro kostet der Bau. Zuschüsse kommen von der Stadt St. Vith und der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Fast 180.000 Euro haben die Walleroder Bürger selbst zusammengetragen, durch Spenden, zinslose Anleihen und den Kauf von Gutscheinen für eine zukünftige Nutzung. Ende 2027 soll das neue Dorfhaus stehen.
Wallerode ist stolz auf seine Dorf-Gemeinschaft. Das wird für die Nachwelt festgehalten - in einer Zeitkapsel, die in den Neubau eingesetzt wird. Darin haben auch die Manuskripte der Reden zur Eröffnung einen Platz gefunden.
Das Walleroder Dorfhaus soll zusätzliche neue Impulse für das Zusammenleben setzen. Das Beispiel aus anderen Dörfern zeigt, dass dies durchaus gelingen kann.
In Möderscheid feierte das Dorfhaus am Wochenende seinen zehnten Geburtstag. Die vielfältigen Aktivitäten, die seither dort stattfinden, zeigten, dass sie damals eine gute Entscheidung getroffen hätten, sagt Robert Spies, der Präsident der VoG Dorfhaus Möderscheid.
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Gaby Zeimers