"Wir haben am Montag angefangen mit Affen aus Karton, die die Kinder ausgepickt haben. Dann haben wir das zusammengetackert und die Kinder haben ganz viele Sachen bemalt", erzählt Kinderbetreuerin Pia Ahnert. Rund 210 Kinder sind diese Woche bei der Sommerwerkstatt angemeldet.
Die Nachfrage war auch in diesem Jahr wieder groß. "Jedes Jahr sind innerhalb von fünf Minuten die meisten Plätze weg. Das geht wirklich sehr schnell. Das ist für uns natürlich ein Riesenkompliment und wir freuen uns total", sagt Cécile Peters von Chudoscnik Sunergia.
Im Trockenblumenkurs von Sandra Ganser sind Jungs und Mädels fleißig am Werk und arbeiten ausschließlich mit Naturmaterialien. "Sie machen ganz unterschiedliche Sachen. Kleine Sträußchen, die an Mobiles gehängt werden, ganz viele unterschiedliche Blätterschlangen und Fantasietiere. Es ist wahnsinnig kreativ, was da raus kommt."
Einen Tanzkurs gibt es auch. Den leitet Nico Dahlhausen. "Jetzt spielen wir eine kleine Runde Tanz-Memory. Das ist quasi wie Memory mit Karten, nur, dass wir halt Kinder haben und anstatt Bildchen haben wir einzelne Tanzschritte, die dann immer zwei Paare haben. Die beiden, die suchen, müssen dann immer die Pärchen aufdecken und dürfen die auf ihren Stapel packen."
Während die Kids bei Tanzlehrer Nico in Bewegung kommen, arbeiten die jungen Teilnehmerinnen Liana und Nora im Kurs von Maskenbildner Samuel Zhauvaux in diesen Tagen an ihren ganz eigenen Maskenkreationen.
Die Erwachsenen machen am Dienstag einen Tagesausflug. "Wir versuchen jedes Jahr Erwachsenenkurse anzubieten", erzählt Cécile Peters. Dieses Jahr ist Sabine Rixen dabei mit Urban Sketching. "Die sind heute in Limburg unterwegs, setzen sich irgendwo in den Schatten und malen Landschaften und Häuser und Plätze."
Fest steht schon jetzt: Die Sommerwerkstatt sorgt auch 2026 wieder für viele kreative Ideen, neue Freundschaften und unvergessliche Ferienerlebnisse.
Julia Slot






