Das für Dienstag angekündigte Urteil zu einem mutmaßlichen Schneeballsystem mit Kryptowährung ist auf den 31. August vertagt worden. Angeklagt sind acht Ostbelgier. Sie sollen von einem Schneeballsystem profitiert haben, indem sie für eine angebliche Schulungsplattform als lukrative Anlage geworben haben.
Die vermittelte Kryptowährung brach ein und viele der Anleger verloren hohe Beträge. Die Drahtzieher sitzen in Dubai. Neben der Beteiligung an einem Schneeball- oder Pyramidensystem wird den Angeklagten vorgeworfen, unerlaubt Bankgeschäfte betrieben zu haben.
Für die drei Hauptangeklagten hat die Staatsanwaltschaft ein Jahr Haft und hohe Geldstrafen gefordert, für die anderen fünf Angeklagten geringere Geldstrafen. Die Zivilparteien erheben zudem Anspruch auf hohen Schadensersatz.
sp