Mehr als zwei Jahre nach dem Brandanschlag auf das Luisenhospital in Aachen gibt es Fortschritte bei der Schadensregulierung. Das Krankenhaus hat sich mit der Versicherung auf verschiedene Entschädigungen geeinigt.
Für die Wiederherstellung des Gebäudes erhält das Luisenhospital rund 12,1 Millionen Euro, für zerstörte Medizintechnik und die Ausstattung von Intensivstation und Operationsbereich weitere 4,5 Millionen Euro.
Offen bleibt jedoch der sogenannte Ausfallschaden durch entgangene Einnahmen. Hier liegen die Vorstellungen weit auseinander: Das Krankenhaus fordert rund neun Millionen Euro, die Versicherung bietet bislang etwa drei Millionen Euro an.
Gleichzeitig wartet das Luisenhospital weiter auf die Baugenehmigung für die neuen Bereiche. Der Neubau von Intensivstation und Operationssaal soll voraussichtlich 2027 beginnen und bis 2029 abgeschlossen sein.
az/la