DG-Medienminister Gregor Freches und seine flämische Kollegin Cieltje Van Achter wollen ihre Zusammenarbeit in der Medienpolitik vertiefen. Dazu gab es ein Arbeitsgespräch in Brüssel. Dort standen vor allem der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet sowie der Umgang mit sozialen Medien im Mittelpunkt.
Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten einer besseren Altersverifikation, der Schutz von Minderjährigen auf Online-Plattformen und die Notwendigkeit europaweit abgestimmter Regelungen. Auch Bildung spiele bei dem Thema eine besonders wichtige Rolle: Kinder, Jugendliche, Eltern und Erwachsene müssten befähigt werden, Desinformationen, Fake News, Phishing oder Betrugsversuche zu erkennen und digitale Angebote verantwortungsvoll zu nutzen, so Freches in einer Mitteilung.
Außerdem tauschten sich Freches und Van Achter über die Zukunft des Hörfunks, die Einführung von DAB+ sowie die Umsetzung des europäischen Medienfreiheitsgesetzes aus. Beide hoben hervor, dass regionale Medien einen wichtigen Beitrag zur Meinungsvielfalt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Die Minister vereinbarten, die Zusammenarbeit künftig weiter auszubauen.
mitt/la