Das Wasserwerk Perlenbach in Monschau hat auf eine erweiterte Ersatzwasserversorgung umgestellt. Grund ist, dass der Pegel der Perlenbachtalsperre gesunken ist. Die Maßnahme wurde mit der Kölner Bezirksregierung abgestimmt.
Um die Wasserreserven der Talsperre zu schonen, bezieht das Wasserwerk ab Mittwoch zusätzlich Trinkwasser aus Düren - größtenteils aus der Wehebachtalsperre. Die Menge beträgt rund 240 Kubikmeter pro Tag.
Ab Donnerstag kommen außerdem täglich etwa 5.800 Kubikmeter Trinkwasser von der WAG Nordeifel aus Roetgen. Damit werden die Orte Roetgen, Hürtgenwald, Heimbach, Nideggen-Schmidt sowie Teile der Gemeinde Simmerath versorgt.
Die Trinkwasseraufbereitung Perlenbach bleibt weiter in Betrieb, allerdings mit reduzierter Leistung. Aktuell versorgt sie nur noch Monschau und die übrigen Teile der Gemeinde Simmerath.
aac/la