Die Bürgerinnen und Bürger werden älter und bleiben fitter, das gilt auch für die Gemeinde Bütgenbach. Dementsprechend möchte die Gemeinde auch die ältere Bevölkerung dazu ermutigen, aktiv zu bleiben. Auf der anderen Seite möchte sie aber vor allem auch Vereine dazu bewegen, mehr Angebote für die ältere Bevölkerung zu schaffen. So sollen Vereine in Zukunft auch ihre Ü60-Mitglieder angeben.
Daneben hat man die mögliche Bezuschussung für faktische Vereinigungen vereinfacht, solange diese angeben können, dass sie einen Mehrwert für die Bürger der Gemeinde bringen. Die sonstigen Richtlinien für die Vergabe von Funktionszuschüssen bleibt größtenteils gleich.
Ratsmitglied Ronny Fickers machte sich Sorgen, dass das die Zuschüsse im kommenden Jahr etwas verschieben könnte zwischen den Vereinen. Die zuständige Schöffin Kathy Elsen betonte aber, dass sich die Summen sowieso jährlich den Mitgliederzahlen entsprechend ändern. Jedoch möchte man den Vereinen zeigen, dass es sich auch lohnt, etwas für die Senioren auf die Beine zu stellen.
Daneben ging es auch um die Verteilung der Funktionszuschüsse für 2026. Insgesamt verteilt die Gemeinde rund 107.000 Euro an die unterschiedlichen Vereine, die in der Gemeinde aktiv sind. 81.500 Euro kommen dabei von der DG. Die restlichen 25.500 Euro steuert die Gemeinde selbst dazu. Das, so Kathy Elsen, sei ein Zeichen, dass der Gemeinde die Vereinsarbeit sehr wichtig sei.
Schulden werden weiter abgebaut
Die Gemeinde Bütgenbach baut weiter Schulden ab. Die Schulden der Gemeinde liegen jetzt bei 8,3 Millionen Euro. Ende 2024 betrug die Schuld noch 9,2 Millionen Euro. Damit gehe Bütgenbach den Weg des Schuldenabbaus weiter, so Bürgermeister Daniel Franzen. Auch Ronny Fickers begrüßte den Rückgang.
Auch die Rechnungsablage fiel positiv aus. Die Gemeinde schließt das Jahr 2025 mit einem positiven Haushalt von knapp 870.000 Euro.
Aufforstung
In Berg an der Windchensknipp soll Gemeindeland aufgeforstet werden. Es geht um drei Parzellen, die der vorherige Pächter 2024 gekündigt hat. Da die drei Parzellen an Gemeindewald grenzen, sollen jetzt auf Vorschlag des Forstamtes Elsenborn auch knapp fünf Hektar bepflanzt werden. Zum Teil soll dort Laubholz, zum Teil aber auch Nadelmischwald angebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro für dieses Jahr.
Robin Emonts