Das Eupener Strafgericht hat mehrere Urteile in Drogen-, Gewalt- und Betrugsverfahren gesprochen. Im Mittelpunkt stand ein Drogenverfahren, berichtet das GrenzEcho.
Drei Männer erhielten Haftstrafen zwischen zwei und viereinhalb Jahren sowie Geldstrafen von jeweils 24.000 Euro. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie Vorbereitungen für den Betrieb eines Drogenlabors getroffen hatten.
Eine Frau erhielt wegen geringerer Beteiligung sechs Monate Haft auf Bewährung und 4.000 Euro Geldstrafe. Zwei weitere angeklagte Frauen sprach das Gericht frei.
Außerdem verurteilte das Gericht eine 36-Jährige und einen 34-Jährigen wegen gegenseitiger häuslicher Gewalt zu jeweils einem Jahr Haft auf Bewährung. Die Bewährung knüpfte das Gericht an Therapieauflagen.
Im Juli vergangenen Jahres hatte die Frau dem Mann bei einer Auseinandersetzung einen tiefen Messerstich zugefügt. Der Mann schwebte danach in Lebensgefahr und leidet laut Gericht noch heute unter schweren gesundheitlichen Folgen.
Eine 43-Jährige aus Lontzen erhielt einen Monat Haft auf Bewährung und 800 Euro Geldstrafe. Sie hatte bei einer Polizeikontrolle einen gefälschten russischen Führerschein vorgelegt.
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