Die Stadt St. Vith hat die wiederholte Beschädigung beziehungsweise Zerstörung des Queerfeldein-Banners am Kreisverkehr "An den Linden" verurteilt. "Es handelt sich nicht nur um materiellen Schaden, sondern in diesem Fall gleichzeitig auch um einen Angriff auf die Würde und die Gleichberechtigung aller Menschen", heißt es in der von Bürgermeister Werner Henkes unterzeichneten Mitteilung.
St. Vith stehe für Vielfalt, Respekt und Toleranz. Und jeder Mensch habe das Recht, sicher und frei zu leben, sich zu versammeln und seine Überzeugungen auszuüben - und zwar unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Weltanschauung, lautet es in der Stellungnahme der Stadt St. Vith.
"Unsere Gemeinde darf keinen Raum für Spaltung und Hass bieten. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass jeder sich sicher, gehört und akzeptiert fühlt", heißt es weiter.
Unbekannte hatten mehrmals die Werbebanner für den Christopher Street Day beschädigt, hatte Clara Falkenberg von Queerfeldein mitgeteilt. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Werbung für CSD in St. Vith mehrere Nächte in Folge beschädigt
mitt/moko