Nach dem Großbrand im Alexianer-Krankenhaus in Aachen belaufen sich die Schäden auf einen hohen einstelligen Millionenbetrag. Das hat die Leitung der Psychiatrie mitgeteilt.
Zwei Monate nach dem Feuer laufen die Sanierungsarbeiten weiter auf Hochtouren. Bei dem Brand Anfang April waren mehrere Stationen stark beschädigt oder zerstört worden.
Rund 30 von 200 stationären Therapieplätzen stehen derzeit nicht zur Verfügung. Die Klinik arbeitet daher mit reduzierter Kapazität und teilweise Überbelegung.
Das Feuer wurde damals durch einen Patienten ausgelöst. Verletzt wurde dabei niemand. Die Sanierung dürfte nach Schätzung der Klinikleitung mindestens ein Jahr dauern.
az/dop