Die RWTH Aachen beteiligt sich an einem neuen Forschungsprojekt zur männlichen Verhütung. Das Projekt trägt den Namen "ContraPur" und wird vom deutschen Staat mit rund drei Millionen Euro gefördert.
Die Forscher wollen eine sichere und reversible Verhütungsmethode ohne Hormone entwickeln. Im Mittelpunkt steht ein biologischer Prozess im Hoden, der den Transport von Spermien steuert.
Die Wissenschaftler untersuchen unter anderem Gene, Proteine und Signalwege, die dafür verantwortlich sind. Langfristig soll so möglich werden, den Transport vorübergehend zu blockieren, ohne die Fruchtbarkeit dauerhaft zu beeinträchtigen.
mitt/ake