Daniel Offermann (Ecolo) warnte vor erheblichen Belastungen für Verkehr und Rettungsdienste sowie Hunderten zusätzlichen Arbeitsstunden für den städtischen Bauhof. Der Werbeeffekt dürfe nicht über den Sicherheitsbedenken stehen.
Patrick Scholl von der SP+-Fraktion sieht die Prioritäten falsch gesetzt: Während lokale Vereine oft um Mittel kämpfen müssten, würden für das Radrennen hohe Summen in ein einmaliges Großevent mit zusätzlichen, schwer kalkulierbaren Kosten fließen.
Colin Kraft (OBL) hielt dagegen: Der Aufwand sei absolut verhältnismäßig. Zudem hätten auch lokale Sportler keine Bühne mehr, wenn künftig keine Kommune in Belgien mehr bereit wäre, einen überschaubaren Beitrag für solche Großveranstaltungen zu leisten.
Sportschöffe Josef Thaeter (CSP) fügte hinzu, dass die Stadt deutlich mehr Geld für die Vereine in die Hand nehme. Bürgermeister Thomas Lennertz (CSP) betonte, dass Polizei und Hilfeleistungszone grünes Licht für die Veranstaltung gegeben hätten.
Straßensanierung: Stadt legt Prioritäten nach Winter fest
Nach der Schadensanalyse der Stadt im Anschluss an die Winterperiode stehen nun die Prioritäten fest: Saniert werden die Walhorner Straße, Parkplatz Hufengasse, der Parkplatz des Amateurfußballvereins Schönefelder Weg sowie mehrere auf dem Stadtgebiet festgestellte Schadstellen.
Neuer Anlauf für Brunnen im Temsepark
Nach einer erfolglosen ersten Ausschreibung wird das Projekt zur Gestaltung des Brunnens im Temsepark neu aufgerollt. Da das einzige eingegangene Angebot den Kostenrahmen deutlich überschritt, wurden die Anforderungen an Wegebau und Technik angepasst und das Budget erhöht.
Genehmigung der Radinfrastruktur
Der Ausbau einer Fuß- und Radverbindung zwischen Hochstraße und Gewerbestraße soll als reservierter Fuß- und Radweg konzipiert und entsprechend beschildert werden.
Mietvertrag mit Chudoscnik Sunergia verlängert
Die Stadt Eupen hat den Mietvertrag mit der VoG Chudoscnik Sunergia verlängert. Der am 31. Mai 2026 auslaufende Vertrag wird um neun Jahre und sieben Monate verlängert und läuft nun vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2035. Die Kündigungsfrist für die Stadt wird von zwölf auf neun Monate reduziert. Alle anderen Vertragsbedingungen bleiben laut Stadt unverändert.
Manuel Zimmermann