Das Eupener Strafgericht hat einen 45-jährigen Firmeninhaber aus Eupen wegen Wirtschaftskriminalität zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 16.000 Euro verurteilt. Das berichtet das GrenzEcho.
Das Gericht verhängte zudem ein zehnjähriges Berufsverbot und verpflichtete den Mann zur Veröffentlichung im Staatsblatt. Nach Angaben des Gerichts habe sich der Mann persönlich am Firmeneigentum bereichert, Vermögen der Firma unterschlagen und Rechnungen gefälscht.
Die Richterin blieb damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von 256.000 Euro verlangt hatte. Als Zivilpartei wurde dem Konkursverwalter ein Schadensersatz von 550.000 Euro zugesprochen. Weitere Entscheidungen zu Forderungen des Finanzministeriums stehen noch aus.
Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten. Seine Verteidigung sah die wirtschaftlichen Probleme unter anderem in der Corona-Krise und externen Faktoren begründet.
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