Mehr als 30 Jugendorganisationen aus Europa haben sich in einem offenen Brief gegen ein pauschales Verbot von sozialen Medien ausgesprochen. Auch der Rat der deutschsprachigen Jugend RDJ hat den Brief mitunterzeichnet.
Die Organisationen fordern, Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und sichere Online-Räume zu schaffen. Statt Verboten brauche es gezielte Regulierung und eine konsequente Umsetzung bestehender Gesetze. Ein pauschales Altersverbot schütze junge Menschen nicht, so die Unterzeichner. Sie betonen, dass soziale Medien wichtige Räume für Information, Austausch und gesellschaftliche Teilhabe seien.
Der RDJ geht daneben noch einen Schritt weiter. So fordere der Rat der deutschsprachigen Jugend bereits seit vielen Jahren, politische Bildung und Medienkompetenz als Pflichtfach in Schulen zu verankern. Nur so könnten junge Menschen langfristig besser geschützt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
mitt/re