Noch vor Beginn der Testphase mit neuer Verkehrsführung drängt sich eine Alternative in den Vordergrund: Nach dem bekannten "Athener Modell" sollen auch in St. Vith Privatfahrzeuge nur an wechselnden Tagen das Stadtgebiet durchfahren dürfen - abhängig von der letzten Ziffer ihres Kennzeichens: gerade oder ungerade. Um dies erfassen zu können, erweisen sich die ANPR-Kameras auf Höhe der Walleroder Brücke und von Hohenbusch zwar als hilfreich, aber nicht ausreichend.
Die Erfassung müsste noch enger auf das eigentliche Stadtgebiet abgestimmt werden. Dazu steht St. Vith mit touristischen Hotspots in Kontakt, wo eine Zufahrtsbeschränkung bereits funktioniert. Auch in diesem Fall zeigen sich die Verantwortlichen offen für Anmerkungen und Verbesserungen, wie Bürgermeister Werner Henkes unterstreicht. "Und wenn es jetzt nicht der richtige Weg wäre, müssen wir natürlich korrigieren und nachjustieren."
Die Möglichkeit zum Austausch über die neue Maßnahme zur Halbierung des Durchgangsverkehrs gibt es Mittwochvormittag um 10 Uhr auf dem Platz vor dem St. Vither Rathaus.
Stephan Pesch