Das vergangene Wochenende war in der Polizeizone Weser-Göhl von einer Serie an Straftaten geprägt, die von dreisten Einbrüchen bis hin zu gewaltsamen Konflikten reichten. In Raeren am Freitag, Kelmis und Kettenis am Samstag nutzten Unbekannte die Abwesenheit von Bewohnern aus, drangen gewaltsam in Häuser ein und entwendeten vor allem Schmuck.
Besonders perfide ging am Samstag ein Trickbetrüger in Eupen vor, der sich als Gehörloser ausgab und einer Frau bei einer vermeintlichen digitalen Spende eine größere Summe vom Konto abbuchte.
Zudem eskalierte am Samstag in Kelmis ein Streit zwischen zwei Männern, bei dem ein Beteiligter - ein Häftling auf Freigang - durch Schläge mit einem Holzstab einen Armbruch erlitt und operiert werden musste.
In der Nacht zu Montag klickten schließlich in Eupen die Handschellen bei einer Verkehrskontrolle, als Polizisten einen per Haftbefehl gesuchten Fahrer mit Drogen im Auto stoppten. Darunter war auch eine geringe Menge Kokain.
Bei weiteren Kontrollen auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl wurden am Wochenende vier Fahrer positiv auf Alkohol und ein weiterer Fahrer positiv auf Drogen am Steuer getestet.
mitt/mz