Die Kaserne von Spa soll erhalten bleiben. Das hat der Bürgermeister von Spa, Nicolas Tefnin, der Zeitungsgruppe Sudinfo bestätigt. Bis 2040 sollen zudem umfangreiche Arbeiten an der Kaserne durchgeführt werden. Auch die Zahl der vor Ort stationierten Soldaten soll verdoppelt werden.
Konkret geht es um 60 bis 80 Millionen Euro, die im Rahmen des föderalen Investitionsplans nach Spa fließen sollen. Das habe Verteidigungsminister Theo Francken bestätigt. Mit dem Geld sollen bestehende Militärquartiere renoviert werden, zudem sollen auch neue Kasernen entstehen. Auch Übungsplätze, wie zum Beispiel der Schießplatz, sollen modernisiert werden.
Bürgermeister Tefnin reagierte erleichtert: Das 12. und 13. Infanteriebataillon sind seit 1969 in Spa ansässig. Jahrelang sei die Zukunft des Militärstandortes nicht sicher gewesen, jetzt habe man Gewissheit, dass es weiter geht. Belgienweit soll die Truppenstärke auf 40.000 aktive Soldaten anwachsen. Die Zahl der Reservisten soll auf 12.500 steigen.
sudinfo/dop