Nach den Schüssen auf ein Mehrfamilienhaus in Aachen am vergangenen Wochenende prüfen die Ermittler einen möglichen politischen Hintergrund. Die Tat ereignete sich am 14. März.
Unbekannte hatten mehrere Schüsse auf das Gebäude abgegeben. Dabei wurde auch eine Gasleitung beschädigt. Aus Sicherheitsgründen mussten alle Bewohner das Haus vorübergehend verlassen.
In der Nähe des Tatorts nahm die Polizei einen 28-jährigen Mann vorläufig fest. Er hatte eine Schusswaffe sowie ein leeres Magazin bei sich. Die Beamten durchsuchten anschließend auch seine Wohnung. Ob dabei weiteres Beweismaterial sichergestellt wurde, ist bislang nicht bekannt.
Der Mann ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Es geht um den Verdacht der Sachbeschädigung und einen möglichen Verstoß gegen das Waffengesetz.
Medienberichten zufolge könnte die Tat im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt stehen. Laut der "Aachener Zeitung" hatten Bewohner iranische Flaggen in ihre Fenster gehängt. Auf diese Fenster soll gezielt geschossen worden sein.
wdr/ js
Es handelte sich um einen Iraker. Wenn schon Vielfalt und Weltoffenheit, dann auch die Segnungen nicht vergessen.