Der Verkehr wird in eine Richtung vom Kreisverkehr an der Aachener Straße bis zum Rathaus geleitet. Dort muss er entweder in die Mühlenbachstraße oder in die Büchelstraße abbiegen - sowie umgekehrt von der Kreuzung an der Major-Long-Straße bis zum Rathaus.
Denn längst nicht alle Berufspendler umfahren die Stadt, wie es dank der Autobahn oder der Eifel-Ardennen-Straße möglich wäre. Im morgendlichen Berufsverkehr ist sogar jedes zweite Fahrzeug dem Durchgangsverkehr zuzurechnen. Das hat eine Studie ausgewertet. Und daraus wurde eine klare Schlussfolgerung gezogen. "Wer nicht nach St. Vith muss, sollte dazu gebracht werden, die Innenstadt zu meiden. Und das geht eher über eine Änderung der Fahrtrichtung als über sanfte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung oder Geschwindigkeitsbegrenzungen", sagt François Vander Linden vom Studienbüro ICEDD.
St. Viths Bürgermeister Werner Henkes erklärt die geplante Änderung: "Wir ändern ja im Prinzip nicht viel an der Verkehrsführung, außer eben, dass wir versuchen, eine Einbahnstraße in der Hauptstraße zu installieren, die dann entgegengesetzt verläuft und die dazu führt, dass dieser Durchgangsverkehr nicht mehr durch die Stadt hindurch von Kreisverkehr zu Kreisverkehr führt, sondern unterbunden wird."
Gleichzeitig bleibe das Stadtzentrum so aber von zwei Seiten her befahrbar. Die Maßnahme soll dazu führen, dass die Lebensqualität in der Hauptstraße gesteigert werden kann - auch für die Kunden und Besucher. Ob und wie es funktioniert, soll während einer Testphase herausgefunden werden. "Wir werden auch Messungen machen während dieser Testphase", sagt Werner Henkes, "und dann können wir natürlich vergleichen: Wie ist es jetzt, wie war es zuvor? Ist das der richtige Weg? Und wenn es jetzt nicht der richtige Weg wäre, müssen wir natürlich korrigieren und nachjustieren."
Bei der Informationsveranstaltung im gut gefüllten großen Saal des Triangel äußerten Anwohner Bedenken: Sie fürchten, dass dadurch der Verkehr in den Nebenstraßen deutlich zunehmen könnte, insbesondere eben in der Büchelstraße und der Mühlenbachstraße, aber auch beispielsweise in der Bahnhofstraße. Es gab aber auch Zustimmung für eine geänderte Verkehrsführung - sofern sie denn dazu genutzt werde, die Lebensqualität der Anwohner und Besucher zu verbessern. Es sei allemal einen Versuch wert, hieß es.
Verkehrsexperten wie François Vander Linden sehen die Voraussetzungen für weniger Durchgangsverkehr gegeben, eben weil eine Umgehung da ist und die Autobahn in der Nähe. Er könne aber auch die Befürchtungen verstehen, angesichts des menschlichen Verhaltens im Straßenverkehr könne es durchaus Überraschungen geben, im positiven wie im negativen Sinne. Darum werde die Testphase ja intensiv begleitet, damit die Ergebnisse, die aus den politischen Entscheidungen der Stadt fließen, in aller Ruhe bewertet werden können.
Stephan Pesch
Also, ich habe es mir jetzt 5 mal durch gelesen, und maps genutzt, um das zu verstehen was oder wie man den Durchgangsverkehr begrenzen will.
Ich habe keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat, diese Studie...
Freundliche Grüße.
Ich weis nicht wer sich den Schwachsinn ausgedacht hat. Aber eins ist Fakt die, für die Stadt und die Menschen die dort kaufen gehen, ist es sicher das manche Geschäfte schließen werden. Bei solchen Blödsinn fällt mir nichts mehr ein.
Im allgemeine eine gute Idee , aber in anderen Städten fahren wenigsten Busse durch die Stadt.
Mit der Änderung von vor Jahren, das nur noch verschiedene Lienen durch fahren dürfen, sind Anschlussverbindungen fast unmöglich geworden (848 zum 748).
Aber Hauptsache ist doch das die Innenstadt Auto und Bus frei ist oder ?
Würde nicht gerade von Schwachsinn reden, aber ich bin der Meinung es wäre besser die gesamte Hauptstraße nur in einer Richtug zu befahren. Denke so wie es vorgesehen ist wird es am Rathaus zu einem Chaos kommen. Bin mir sicher, daß dort die tolle Veranda vom Ratskeller für die Abbieger welche von den Linden kommen,total im Wege steht. Denke das Projekt ist noch lange nicht genug ausgereift.