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Euregio-Wirtschaftsschau: Bauen, Freizeit, leibliche Genüsse

11.03.202617:27
  • Aachen
  • Eupen
  • Euregio
  • St. Vith
Sascha Vogel kniet neben einer gelben Hotrod-Mini-Seifenkiste mit Straßenzulassung
Sascha Vogel von der "Mini-Hotrod Tour Aachen" auf der Euregio-Wirtschaftsmesse (Bild: Moritz Korff/BRF)

Die Euregio-Wirtschaftsschau in Aachen ist die größte Messe ihrer Art im Dreiländereck. Rund 250 Aussteller sind noch bis Sonntag auf dem CHIO-Gelände dabei - auch ein paar mit ostbelgischem Anteil.

In Halle 5 wird es gemütlich: Sitzmöbel in allerlei Farben stehen hier. Es wird Probe gesessen oder einfach mal geschaut. Lederland stellt aus. Das Unternehmen verfügt über Geschäfte in Eupen, in St. Vith und in Deutschland. Aber bei Veranstaltungen wie der Euregio-Wirtschaftsschau vertreten zu sein, ist dennoch wichtig.

"Viele Leute kommen auf die Messe. Auch wenn sie dieses Jahr nicht kaufen, haben sie im Kopf, dass wir jedes Jahr da sind. Irgendwann kommen sie zu uns, weil sie uns jahrelang auf Messen gesehen haben. Dann ist es im Kopf. Und wenn sie etwas brauchen, kommen sie vielleicht zu Lederland", erklärt Lederland-Stand-Leiter Nicolas Kling.

Sprung in Halle 8: Hier geht es vor allem um Themen rund ums Haus. Die Firma Leyendecker, die unter anderem in Eupen ansässig ist, zeigt hier - nicht nur,  aber auch - Sanitäranlagen. Und es wird beraten - ganz unverbindlich, betont Geschäftsführer Guido Leyendecker. "Wir sind regionaler Anbieter. Das ist uns ganz wichtig. Wir möchten für die Region da sein, ansprechbar sein - in einer lockeren Atmosphäre, ohne Verpflichtungen."

Zahlreiche Besucher in einer der Aussteller-Hallen
Euregio-Wirtschaftsschau mit ostbelgischer Beteiligung (Bild: Moritz Korff/BRF)
Ausstellung von Sitzmöbeln in verschiedenen Farben
Stand der Firma Lederland bei der Euregio-Wirtschaftsschau (Bild: Moritz Korff/BRF)

Das Bauen von Duschen und anderen Badezimmerelementen ist herausfordernd - und oft sehr individuell, was etwa die Größe oder die Materialien angeht, sagt Leyendecker. "Wir haben keine große Ausstellung. Das ist nicht das Ziel. Bei uns in den Präsentationsräumen erklären wir unser Material, erklären die Arbeitsweise und zeigen, was möglich ist, bringen Beispiele", erläutert er. "Wir begleiten die Kunden: Wir sind ja kein Großhändler, wir sind Handwerker."

Einsitzer, um die Region zu erkunden

Augenmerk auf das Regionale: Das gilt ebenfalls für die Herren der kleinen Einsitzer in Halle 3. Die Wagen haben etwas von Seifenkisten. Mini-Hotrod heißen die Fahrzeuge - gedacht, um damit die Gegend zu erkunden.

"Wir machen geführte Touren damit: Durch Aachen, Mergellandroute und Dreiländerpunkt", sagt Sascha Vogel von der Hotrod Tour Aachen. Wer mitfahren will, braucht einen Führerschein und muss mindestens 18 sein.

Kleine farbenfrohe Einsitzer stehen nebeneinander
Stand der "Hotrod Tour Aachen" bei der Euregio-Wirtschaftsschau (Bild: Moritz Korff/BRF)
Ein mit Wasser gefüllter Whirlpool, mit Licht und Deko einladend präsentiert
Auch Whirlpools wurden bei der Euregio-Wirtschaftsschau gezeigt (Bild: Moritz Korff/BRF)

"Die haben eine PKW-Zulassung, einen 170-Kubik-Motor. Das sind Viertakter mit 14 PS. Die fahren 90 km/h in der Spitze. Durch den tiefen Punkt, den man in dem Fahrzeug hat, hat man da auch in der Kurve sehr viel Spaß mit - ohne umzukippen", betont Vogel.

Und wer es lieber entspannt mag, der kann sich auf der Euregio-Wirtschaftsschau vorstellen, wie das wohl wäre, sich in seinen eigenen Whirlpool zu begeben. Aber die Badehose muss in der Tasche bleiben. Die Sprudelbäder, die ein Unternehmen aus Norddeutschland in Aachen ausstellt, sind zwar in Betrieb - aber nur zum Anschauen.

Moritz Korff

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