Der Jägerverein Hochbelgien-Büllingen unterstützt den Vorstoß von Patrick Spies für verpflichtende Kurse vor der Jagdscheinprüfung - besonders im Bezug auf die praktische Prüfung. Mit dem Jagdschein erlangen Personen die Erlaubnis, eine Waffe zu tragen und auf Lebewesen zu schießen. Eine verpflichtende Ausbildung sei die beste Absicherung gegen Risiken, erklärte Gerd Xhonneux im Namen des Jägervereins dem BRF.
Das Argument der Regionalabgeordneten Christine Mauel, dass es bisher noch keine nennenswerten Jagdunfälle gegeben habe und verpflichtende Kurse daher nur zusätzliche Bürokratie bedeuteten, lässt er nicht gelten. Für ihn ist es ein Glück, dass bisher noch kein nennenswerter Jagdunfall passiert ist. Das Kind müsse ja nicht erst in den Brunnen fallen, bevor gehandelt würde, meinte er. Aus seiner Erfahrung als Beobachter von Jagdprüfungen könne er sagen, dass manche Bewerber Nachholbedarf hätten.
Im Bezug auf die Prüfungen findet Xhonneux, dass der Inhalt sogar noch ausgeweitet werden könne. Insgesamt sei ein einwandfreies Verhalten von Jägern wichtig für die Akzeptanz der Jagd in der Bevölkerung.
ake