Hinter der neuen Residenz Weißdorn am Kreisverkehr werden in den nächsten Jahren 50 neue Wohneinheiten entstehen. Die Ein- und Ausfahrten dorthin erfolgen sowohl über die Eynattener als auch über die Eupener Straße. Zwei Unternehmen aus Eupen und Heppenbach hatten den Antrag zum Bau der Straße eingereicht. Sie wird "An Gut Bauw" heißen.
Das neue Wohngebiet wird vor allem aus Doppelhäusern bestehen. Aber auch freistehende Häuser und zwei Appartementgebäude mit mehreren Wohnungen sind geplant. Der Gemeinde war es wichtig, dass in der Muldenlage genügend Platz ist, um Regenwasser aufzufangen, bevor es in die Kanalisation fließt. Das Parzellierungsprojekt besteht schon seit einigen Jahren. Daher geht Bürgermeister Mario Pitz davon aus, dass der Projektautor zeitnah mit dem Bau beginnt.
Bergscheider Hof
Raeren muss einen neuen Konzessionär für die Gaststätte im Bergscheider Hof suchen. Die Gemeinde hat der aktuellen Betreiberin zum 30. April gekündigt. Das Gemeindekollegium bemängelte, dass die Gaststätte zu selten geöffnet war. Jetzt will die Gemeinde Gespräche mit den Vereinen führen, um deren Bedürfnisse an den Gaststättenbetrieb zu ermitteln. Diese Anregungen sollen in das Lastenheft einfließen, mit dem anschließend ein neuer Betreiber gesucht wird.
Parkplatz an der Kirche
Die Gemeinde Raeren prüft, wie sie mehr Stellflächen auf dem Parkplatz hinter der St. Nikolauskirche schaffen kann. Die Mit-Uns-Opposition beklagte in der Fragestunde, dass der Parkplatz zu Stoßzeiten überfüllt ist und viele Autos auf den Rasenflächen parken. Gerade bei nassen Böden hinterließen die Reifen erhebliche Schäden. Wie Schöffe Philipp Croé erklärte, könnten Rasengittersteine das Problem lösen. Es würden aber auch andere Optionen erwogen.
RFC Raeren-Eynatten
Martin Peters von der SPplus-Opposition wollte in der Fragestunde wissen, inwiefern die Gemeinde den RFC Raeren-Eynatten finanziell unterstützt. Vereinsmitglieder hätten ihm zugetragen, dass der RFC angesichts allgemein steigender Infrastrukturkosten und der anstehenden Erneuerung des Kunstrasenplatzes eine Subvention der Gemeinde erwarte. Peters erinnerte daran, dass die Gemeinde etwa durch den Bau einer neuer Sporthalle in Eynatten auch anderen Vereine eine Infrastruktur bereitstelle. Das Kollegium erklärte, dass es dazu ebenso in Kontakt mit dem RFC stehe und man gemeinsam schaue, wie die Gemeinde helfen könne.
Olivier Krickel