Die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kalesnikava erhält am 14. März in Aachen den Karlspreis. Die Auszeichnung war ihr bereits 2022 zugesprochen worden.
Kalesnikava konnte den Preis damals jedoch nicht persönlich entgegennehmen, weil sie seit 2020 in Belarus inhaftiert war. Seit Dezember ist sie wieder auf freiem Fuß. Die Verleihung wird nun nachgeholt. Vereinbart wurde das bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Dort traf der Vorsitzende des Karlspreis-Direktoriums, Armin Laschet, mit Kalesnikava zusammen.
Für die Zukunft ist es nach ihrer Ansicht in Europa weiterhin notwenig, der belarussischen Opposition zu helfen und entsprechende Gespräche zu führen. Ansonsten drohe Belarus durch den massiven russischen Einfluss seine Identität zu verlieren.
Der Karlspreis 2022 ging neben Maria Kalesnikava auch an Swetlana Tichanowskaja und Veronika Tsepkalo.
mitt/dop