Auch wenn noch nicht final entschieden ist, ob das Einstein-Teleskop realisiert wird, profitieren Unternehmen aus der Euregio bereits wirtschaftlich und technologisch von den Planungen. Mehrere Betriebe arbeiten an Schlüsseltechnologien wie Vakuumröhren, Beschichtungen und präzisen Mess-Systemen für das Großprojekt.
Unter der Leitung der RWTH Aachen sind beispielsweise sieben Unternehmen an den Vorarbeiten beteiligt. Aus dem belgischen Genk wirken unter anderem die Betriebe Aperam und Hengelhoef mit. Zudem beteiligt sich eine Firma aus Kerkrade an der Entwicklung von Geräten für eine sterile Messumgebung.
Ziel des Einstein-Teleskops ist die Messung von Gravitationswellen mithilfe kilometerlanger unterirdischer Anlagen. Die endgültige Entscheidung wird 2027 auf europäischer Ebene erwartet.
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